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Berlet-Fachmarkt -
FDP sagt: So nicht!
Für die Ansiedlung des Berlet-Fachmarktes auf dem
Parkplatz Haus Ennepetal wurde vom Rat das
Aufstellungsverfahren eines Bebauungsplanes auf den
Weg gebracht. Die FDP stimmte dagegen, weil sie die
derzeitig vorgeschlagenen Lösungen städtebaulich
nicht für verträglich hält. Vorgesehen ist derzeitig
die eingeschossige Überbauung des gesamten
Parkplatzes Haus Ennepetal. Im Bereich des
derzeitigen Postgebäudes, das zurückgebaut werden
soll, soll ein mehrgeschossiges Parkhaus errichtet
werden. Hier sind die notwendigen Stellplätze für
den Berlet-Fachmarkt und die wegfallenden
notwendigen Plätze für das Haus Ennepetal
vorgesehen. Diese Aufteilung ist nicht optimal,
verlängert natürlich die Wege zum Haus Ennepetal.
Die Anbindung an die Fußgängerzone ist noch nicht
gelöst. Zwischen Berlet-Fachmarkt und neuem Parkhaus
ist eine Zufahrt von der Umgehungsstraße aus
geplant. Wie sich die Verkehrsströme ergeben, kann
zur Zeit noch niemand vorhersehen.
„Wir wollen verhindern, dass eine Situation
geschaffen wird, die städtebaulich nicht vertretbar
ist!“, führte Wolfgang Frey aus. Alle Alternativen
sind im Sinne einer positiven Stadtentwicklung zu
überprüfen! Auch die Forderung, den
Entscheidungsgremien und der Öffentlichkeit die
Planung mittels Visualisierungsprogrammen so
darzustellen, wie es heute üblich ist, wurde noch
nicht genutzt. Mit Hilfe von Computerprogrammen ist
es ohne großen Aufwand möglich, für Laien
verständlich die zukünftige Bebauung darzustellen.
Stadtentwicklung müssen wir betreiben und darf uns
nicht von Einzelprojekten aufgezwungen werden. Die
FDP wünscht eine Ansiedlung eines Berlet-Fachmarktes,
dies aber nicht um jeden Preis. |
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Keine Steuererhöhungen im Jahr 2011
Rat verabschiedet Haushalt für 2011
Der Rat
der Stadt Ennepetal hat in seiner Sitzung vom
11.11.2010 den Haushalt nebst Anlagen für das Jahr
2011 verabschiedet. Beschlossen wurde auch das
Haushaltssicherungskonzept, das bis zum Jahre 2015
geht, sowie das Personalwirtschaftskonzept bis zum
Jahre 2018.
Mit der
Mehrheit von CDU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP
konnten Steuererhöhungen im Bereich der
Gewerbesteuer und der Grundsteuer B für das Jahr
2011 verhindert werden.
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Haushaltsberatungen im Jugendhifleausschuss
Dr. Hella Siekermann berichtet über die
Haushaltsberatungen im Jugendhilfeausschuss.
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Haushaltsplanberatungen für den Haushalt 2011 im
Hauptausschuss am 06.11.2010
Der Hauptausschuss hat sich in einer ganztätigen
Sitzung mit dem Haushalt für 2011,
Haushaltssicherungskonzept sowie Stellenplänen
beschäftigt. Das von der Verwaltung vorgelegte
Haushaltssicherungskonzept sieht in vielen Bereichen
Einschnitte im Bereich der freiwilligen Leistungen
vor. Dies ist leider notwendig, da wir, verwöhnt
durch die hohen Einnahmen der letzten Jahre,
eigentlich über unsere Verhältnisse gelebt haben.
Ein wichtiger Diskussionspunkt war der Antrag der
SPD-Fraktion, alle Steuererhöhungen auf das Jahr
2011 vorzuziehen. Die SPD will Gewerbesteuern,
Grundsteuer B und Hundesteuer bereits im Jahr 2011
erhöhen. Auch die Freien Wähler hatten beantragt,
die Gewerbesteuer in 2011 auf 425 Punkte zu erhöhen.
Beide Anträge konnten mit Hilfe von FDP und CDU bei
Enthaltung der Grünen abgewendet werden. Wir haben
deutlich gemacht, dass unsere niedrigen
Hebesteuersätze sehr wichtig für den Standort
Ennepetal sind und wir gegenüber Gewerbe und
Industrie Verlässlichkeit zeigen wollen.
Unser Prinzip, Einsparungen vor Steuererhöhungen,
konnten wir im Hauptausschuss durchsetzen.
Die FDP will die Entwicklung 2011 abwarten. Sollten
die tatsächlichen Einnahmen der Gewerbesteuern so
ausfallen, wie wir erwarten, kann auf eine Anhebung
des Hebesatzes verzichtet werden. Sollten wider
Erwarten die Einnahmen geringer ausfallen, müsste
der Hebesatz angehoben werden.
Spannend wird noch am Donnerstag, den 11.11.2010,
die Ratsitzung. Auch hier werden wieder
entsprechende Anträge von SPD und Freien Wählern
gestellt werden. Der Hauptausschuss hat sich mit
Mehrheit von CDU, FDP und Bürgermeister für die
Annahme des Haushaltsplanentwurfs und
Haushaltsicherungskonzept sowie Stellenpläne
ausgesprochen. Warten wir die Beratungen im Rat am
Donnerstag ab. |
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Haushaltsplanberatungen für den Haushalt 2011
FDP Klausurtagung am 11.10.2010
Die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Ennepetal hat sich
mit dem Haushaltsplanentwurf für 2011 in einer
Klausurtagung intensiv beschäftigt.
Der 1. Beigeordnete und Kämmerer Dieter Kaltenbach
stellte der Fraktion die Eckpunkte des
Haushaltsplanentwurfs vor. Ebenfalls wurde der
Entwurf des Haushaltsicherungskonzeptes bis zum Jahr
2014 besprochen.
Die Stadt Ennepetal steht vor einer sehr schwierigen
Finanzsituation. Im Haushaltsplanentwurf für 2011
klafft eine Lücke von 17 Millionen Euro als
Unterdeckung. Der Einbruch der
Gewerbesteuereinnahmen und sonstige Einnahmen im
Jahr 2009 haben zu weitreichenden Folgen geführt.
Jetzt muss versucht werden, mit Hilfe des
Haushaltssicherungskonzeptes bis zum Jahre 2014
wieder eine rechnerische schwarze „0“ sicher zu
stellen. Ansonsten ist der Haushalt durch die Obere
Kommunalaufsicht nicht genehmigungsfähig. Dies hieße
wiederum, dass nicht mehr der Rat der Stadt
Ennepetal Herr des Verfahrens ist, sondern
übergeordnete Behörden werden bestimmen, was zu tun
ist. Dies muss in jedem Fall vermieden werden.
Die FDP Fraktion stellt sich dieser
verantwortungsvollen Aufgabe. Schmerzhafte
Einschnitte in allen Bereichen sind durchzuführen.
Hier muss dem Bürger deutlich gemacht werden, dass
Einsparungen in vielen Bereichen notwendig sind und
auch Standards bei den öffentlichen Aufgaben
herunter gefahren werden müssen. Wir leben in
Ennepetal in vielen Bereichen auf einem sehr hohen
Niveau. Vergleiche zu den Nachbarstädten zeigen dies
sehr deutlich. Wir streben ein ausgewogenes
Verhältnis in allen Sparbereichen an. Für die FDP
Fraktion gilt der Grundsatz, bevor Bürgern und
Gewerbetreibenden tiefer in die Tasche gegriffen
wird, alle Ausgabenpositionen auf den Prüfstand zu
stellen. Sprich: Kostensenkung vor Steuererhöhungen.
Es ist zu
befürchten, dass nicht alle Fraktionen diesen Weg
mitgehen werden. Es ist ja auch viel einfacher und
populistischer, sich z. B. als Retter des
Sozialstaates feiern zu lassen, wohl wissend, dass
kein Geld dafür vorhanden ist und die Andern die
Sache schon beschließen werden. Die öffentlichen
Diskussionen der letzten Monate haben gezeigt, dass
es viel einfacher ist, Rentner zu mobilisieren, als
verantwortungsvoll mit der Rücknahme von
freiwilligen Leistungen umzugehen. Die FDP wird sich
für den anderen Weg entscheiden. |
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